Im Gegensatz zu dem bekannten Seemannslied geht es uns wunderbar. Seit 5 Tagen ankern wir im Schutz der kleinen Felsinsel Nosy Hara im Nordwesten von Madagaskar. Die 700 Seemeilen von Mauritius haben wir recht gut erwischt mit meist achterlichen Winden um die zwanzig Knoten, gerade recht für unseren kleinen Spinnaker. Vor Kap d´Ambre, der Nordspitze von Madagaskar, frischt der Wind auf. Mit stark gereffter Genua runden wir zur frühen Morgenstunde bei strahlendem Wetter und besten Bedingungen diese etwas gefürchtete Ecke.

 

Groß ist die Wiedersehensfreude mit Thomas, Sonja und unserem Enkel Keanu. Die drei haben heuer auf ihrem Wharram-Kat Pakia tea den Indischen Ozean auf der Nordroute besegelt und wir im Süden. Nach vielen Monaten liegen unsere Boote wieder nebeneinander vor Anker. Die Strecke durch den Mozambique-Kanal nach Südafrika und weiter um das Kap der Guten Hoffnung bis Kapstadt wollen wir gemeinsam unterwegs sein. Auf dem abgelegenen Fleckchen geniessen wir einige ruhige Tage mit schwimmen, schnorcheln, Inselspaziergaengen und viel spielen mit Keanu.

Fern der Zivilisation müssen wir auf den höchsten Punkt der Insel klettern, um ganz schwaches Internet zu empfangen und auch Sailmail über Kurzwelle hat in den vergangenen Tagen kaum funktioniert. Daher sind unsere Homepage-Berichte etwas spärlich und Fotos können wir nur mit viel Glück anfügen.

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