Worauf können wir als Österreicher nicht verzichten? Genau - aufs Körberl! Gutes Schwarzbrot auf hoher See ist schon ein besonderer Luxus. Der Weg dorthin war mühsam und mit einigen Rückschlägen gepflastert. Gegessen haben wir die Kreationen aber immer.

Am Anfang hat mein Brot ausgeschaut wie Fladen und war sehr großporig. Ich habe zu viel Wasser genommen. Allerlei Tricks habe ich mir inzwischen von anderen Seglern abgeschaut und auch dort und da nachgelesen. Für meinen Teig nehme ich jetzt 1/3 Roggenmehl (solange ich noch welches habe), 1/3 Vollkornmehl und 1/3 Weißmehl und gebe neben Germ, Salz, Gewürzen und Sauerteig noch ein wenig Zucker dazu. Lauwarmes Wasser nehme ich nur soviel, dass mir das Ganze beim Kneten nicht zwischen den Fingern klebt. Die Masse teile ich in zwei Teile, forme runde Laibe, lege sie in eine beschichtete Bratpfanne und lasse sie im Backrohr einige Stunden oder über Nacht aufgehen. Wenn ich nicht vergesse, hebe ich mir etwas Teig als Sauerteig fürs nächste mal auf.
Ich bin begeistert - und Lois auch. Mein Brot, das ich gestern Abend aus dem Rohr geholt habe, sieht wirklich aus wie Brot, riecht und schmeckt wunderbar und würde jedem Bäcker Ehre machen.

Part1.jpg

klimaneutral gehostet