Wasser gibt es in Hülle und Fülle, zumindest Salzwasser. Sauberes Süßwasser ist ein kostbares Gut. Das haben wir auf unserer Reise schon oft erfahren. Daheim sprudelt das klare Nass aus Quellen und Brunnen und ist noch kaum ein Thema. Die Menschen in den Breiten, wo wir zuletzt unterwegs waren, fangen Regenwasser, filtern Meerwasser durch das Erdreich oder gewinnen ihr Trink- und Brauchwasser durch Entsalzungsanlagen.
Auch wir haben auf Felix einen Wassermacher und sind darüber sehr froh. Gut vierzig Liter H2O produziert dieses Gerät in der Stunde, wobei mit einer Hochdruckpumpe das Salzwasser durch eine Membran gepresst wird. Umkehrosmose nennt sich der Vorgang. Dieses Wasser ist zu 99 Prozent ohne Mineralstoffe, was nicht unbedingt ein Vorteil ist, dafür ist es aber keimfrei, wenn die Anlage gut gewartet wird.
Wir gehen mit unserem Wasser sehr sparsam um. Der Wassermacher schluckt viel Strom, so dass wir ihn nur unter laufendem Motor betreiben können. Der wiederum frisst Diesel und stört die wohltuende Ruhe. Das Wasser fürs "Bad am Samstag Abend" holen wir uns daher mit der Pütz aus dem Meer. Achtundzwanzig Grad warm ist der Pazifik, da kann man nicht klagen. Nur nachgespült wird mit Süßwasser.

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