Ich brauche Bewegung und gehe gerne laufen. Alison von "Viva Lass" beschreibt mir, wie ich den schmalen Pfad zum Höhenrundweg finde. Dann trabe ich noch zur Marinaeinfahrt und am Ufer entlang Richtung Swimming Pool, den Weg hinauf zur alten Glasfabrik und wieder zurück zu Steg A. Mit rotem Kopf und voll verschwitzt komme ich bei Felix an, hole mir schnell meine Badesachen und mache mich auf zum Pool, um einigermaßen wieder auf Normaltemperatur abzukühlen.
Kaum eine Stunde brauche ich für diese Runde. Mehr ist auf Rebak nicht möglich, größer ist die Insel nicht. Sie bietet aber schöne Eindrücke und außerhalb von Marina und Hotelanlage relativ unberührte Natur. Irgendwo turnen meist Affen in den Bäumen herum und schimpfen lautstark, wenn ich zu nahe komme. Gestern habe ich eine Schlange aufgeschreckt, die schnell im Wald verschwunden ist. Es soll angeblich auch giftige Exemplare geben, darum steige ich nie ins hohe Gras. Die üppigen, grünen Blätter und zarten Blüten sind eine Augenweide. Nashornvögel sitzen in den Ästen und picken rote Beeren vom Baum. Schmetterlinge mit blauschillernden Flügeln umschwirren mich, Vögel zwitschern und Grillen geben ein ohrenbetäubendes Konzert.

Auf Pakia Tea wird inzwischen mit Hochdruck gearbeitet. Technisch ist das Boot von Tom, Sonja und Keanu fertig. Bis morgen Abend soll auch noch die Holzleiste rund um die Solardächer montiert sein, um eventuellen Verletzungen an den harten Metallkanten vorzubeugen. Die Kabinen sind gemütlich eingerichtet und auch aus der Küche duftet es schon herrlich nach Curry und Kaffee.

Am 30. Jänner wollen wir die Leinen losmachen und noch einige Wochen segeln gehen. Kurs Phuket, Similans, Surins... Wir freuen uns auf sauberes, blaues Wasser und ausgiebiges Schwimmen und Schnorcheln.

klimaneutral gehostet