Dieseltank und Gasflaschen sind aufgefüllt, der zerrissene Spinnaker liegt beim Segelmacher und einen neuen Tauchkompressor haben wir erstanden. Den Boiler hat Lois repariert und nach einem bösen Erlebnis auf der letzten Überfahrt die automatische Lenzpumpe in der Steuerbordbilge endlich eingebaut. Na und die Motoren brauchen ein Service.
Zu den Arbeiten, die wir uns für Papeete vorgenommen haben, kommen noch ungeplante Reparaturen und Anschaffungen. Für gutes Geld kann man in Tahiti fast alles kaufen, darum lässt sich dieses Zentrum von französich Polynesien kaum ein Segler entgehen. Die Supermärkte bieten ein überreiches Angebot, am Markt lachen uns Bananen, Papayas, Gemüse und grüner Salat an. Die Marktfrau lächelt auch, lässt aber nicht mit sich handeln. Weil sie ein weiches Herz hat, legt sie für uns abgekämpfte Segler noch eine Karotte und eine Gurke drauf. "Maururu - Dankeschön!" Vor der Busfahrt zurück zum Ankerplatz nahe der Marina Taina im Westen der Insel serviert uns eine nette Kellnerin im "Les 3 Brasseurs" frischgebrautes, würziges Bier. Wir spülen den Straßenstaub aus unseren trockenen Kehlen. Nur widerwillig genießen wir den Trubel der Großstadt. Verkehrslärm, Dreck und Hektik sind wir nicht mehr gewohnt.
Lois fängt sich eine Erkältung ein. Bei Temperaturen um die dreißig Grad klingt das wie ein Witz. Gestern haben wir den Geburtstag des Kapitäns mit Seglerfreunden an Bord gefeiert. Torte und Kaffee und danach ein paar Gläschen für die Gesundheit in geselliger Runde sind für ihn die beste Medizin.

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