Für unseren Käpt`n brechen harte Zeiten an. Gestern hat er die letzte Banane in sein Frühstücksmüsli geschnitten. Seit wir mit Felix unterwegs sind, von Pula in Kroatien bis Marmaris in der Türkei und von dort auf unserer Tour durchs Mittelmeer bis auf die Kanaren, ist das noch nie vorgekommen. Eines der ungeschriebenen Gesetze an Bord lautet, Lois braucht täglich etwas Süßes und Bananen. Noch liegen 600 Meilen auf dem Atlantik vor uns bis zum nächsten Obstmarkt auf Barbados. Aber keine Sorge, wir werden nicht verhungern und der Käpitän wird`s verkraften.
Felix liegt nicht mehr ganz so tief im Wasser, wie bei unserer Abreise von Las Palmas. Frisches Obst geht langsam zur Neige, das gleichen wir aber mit diversen Trockenfrüchten (sogar gedörrte Äpfel aus Österreich haben wir noch) und Nüssen aus. Kraut, Kartoffel, Karotten und Auberginen halten fantastisch lange und liefern auch ein paar Vitamine.
Abgesehen von Grünzeug haben wir natürlich jede Menge Reis, Nudeln, Couscous, Mehl und dergleichen gebunkert. Alle zwei bis drei Tage backe ich frisches Brot und zu Mittag steht immer noch jeden Tag eine andere leckere Mahlzeit auf dem Tisch, die abwechselnd von Sonne und mir mit tatkräftiger Unterstützung unserer Männer bereitet wird.

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