So viele Boote fahren über die Meere. Alleine über den Atlantik pilgern jedes Jahr von Ende November bis Jänner um die vierhundert Segler. Doch wir sind anders - warum? Wir haben auf dieser Reise zwei Meeresbiologen an Bord. Wer kann diesen Vorteil sonst noch vorweisen?
Tom und Sonne haben in den letzten Tagen bereits mehrmals interessante Beiträge für die Felix-Homepage verfasst. Der aufmerksame Leser wird das ja bereits bemerkt haben.
Die beiden haben sich ganz und gar dem Lebensraum "Meer" verschrieben. Sie betreiben auf der schönen kroatischen Insel Losinj nahe der Stadt Mali Losinj eine "Meeresschule". Dort wollen sie, hauptsächlich bei Schulgruppen aus deutschsprachigen Ländern, Begeisterung und Verständnis für das Zusammenleben im und am Meer wecken.
Wir freuen uns sehr, dass unser Sohn und seine Freundin mit an Bord sind. Diese lange Fahrt über den Atlantik ist leichter zu bewältigen, wenn die Wachen auf vier mal drei Stunden aufgeteilt werden können, es ist viel unterhaltsamer und sie sind mit ihrem Wissen eine große Bereicherung für uns.
Lois, Tom und ich haben uns gestern zum Sundown an Deck eingefunden. Zur musikalischen Untermalung dringen aus der Steuerbordkabine opernreife Töne an unser Ohr. Sonne trainiert fast täglich ihre Stimme. Noch ein Punkt, der uns vom Rest der Seglerwelt unterscheidet. Wer kann schon mit einer ausgebildeten Sängerin aufwarten?
Als i-Tüpfelchen liefert uns zu dieser beschaulichen Stunde eine riesige Schule von Delphinen eine sensationelle Abendvorstellung. Sie schnellen vor dem rötlich gefärbtem Himmel in die Luft, schwimmen neben dem Boot her und spielen mit unserer Bugwelle.
Was motiviert diese wendigen Meeresbewohner zu diesen Aktionen und warum besuchen sie uns immer wieder?
Unsere Biologen haben dafür einige Erklärungen, nachzulesen auf ihrer Homepage segeln.meeresschule.at
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